| Die Schattenseiten der Sonne bekämpfen |
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Wenn sich der Sommer gen Ende neigt, lechzt die Haut meist nach besonderer Aufmerksamkeit.
Denn ausgiebiges Sonnenbaden erhellt zwar unser Gemüt, hinterlässt gleichzeitig aber auch unschöne Spuren: Rötungen, Trockenheit, Falten und Pigmentflecken gehören zu den Schattenseiten der Sonne, die es besonders nach den Sommermonaten erfolgreich zu bekämpfen gilt. Kein Zweifel - Allein der Gedanke an die Sonne hebt unsere Stimmung. Unser Gehirn, das untermauern wissenschaftliche Studien, schüttet eine Extraportion des Glückshormons Serotonin aus. Die ultravioletten Strahlen regen zudem den Stoffwechsel an, erhöhen die Abwehr und fördern die Vitamin-D-Bildung. Nicht weiter verwunderlich also, dass gerade in der heißesten Jahreszeit, jede Möglichkeit zum ausgiebigen Bad in der Sonne genutzt wird. Wo Licht ist, ist auch Schatten Doch auch ohne die sichtbaren Zeichen eines Sonnenbrands altert die Haut durch die intensive Strahlenbelastung schneller. Die dermatologische Forschung liefert seit Jahren die Beweise, wie aggressiv vor allem UVA-Strahlen in den Stoffwechsel der Haut eingreifen und ihren Alterungsprozess forcieren. Im Fachjargon wird hier von „Photo-Aging" gesprochen. Besonders im Gesicht, am Dekollete und an den Händen - alles Hautarreale, die dem Licht am meisten ausgesetzt sind - hinterlassen die Strahlen ihre unschönen Spuren: Spannung, Elastizität und Regenerationsfähigkeit der Dermis sind geschädigt, die Hautoberfläche ist fahl und extrem trocken, Falten und die typischen, so genannten dunklen Altersflecken entstehen. Wesentlich früher, als an Stellen, die auch in den Sommermonaten meist durch Kleidung lichtgeschützt sind. Die Haut vergisst nichts Dr. Hans-Peter Schoppelrey, Dermatologe im Haut- und Laserzentrum an der Oper in München, beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema: Was sind die häufigsten Spätfolgen nach zu intensivem Sonnenbad? Aus kosmetischer Sicht ist zu sagen, dass die häufigsten Folgeerscheinungen vorzeitige Hautalterung mit Faltenbildung, Hauterschlaffung und Pigmentstörungen sind. Medizinisch betrachtet sind die größten Risikofaktoren die verschiedenen Formen lichtbedingten Hautkrebses. Warum und wie beschleunigt Sonne die Hautalterung? Zum einen wird die Bildung von so genannten Radikalen verstärkt. Diese können sowohl die Funktionen der Hautzellen negativ beeinflussen als auch Schäden in der Erbsubstanz der Zellen verursachen. Durch eine direkte Schädigung der Kollagenfasern, können diese erschlaffen und verklumpen. Darüber hinaus werden häufig auch die Blutgefäßen brüchig und Schädigung von Pigmentzellen, die zu Pigmentverschiebungen (Altersflecken) führen, entstehen. Was ist die effektivste Behandlungsmethode gegen Alters- beziehungsweise Pigmentflecken? Wichtig ist: Prophylaxe! Genauer gesagt so wenig direkte Sonne, wie nur möglich. Weitere effektive Behandlungsmethoden sollten je nach Ausprägung gewählt werden. Möglich sind aufhellende Cremes, Peelings oder am besten die Behandlung mit einem Rubin Laser. Nach nur einer Behandlung mit diesem speziellen Laser sind in der Regel die Flecken verschwunden. Sind tendenziell mehr Frauen oder Männer von Sonnenspätfolgen betroffen? Eigentlich kann man sagen, dass Männer und Frauen in gleichen Maßen betroffen sind. Frauen etwas mehr durch Solariumbesuche und häufigeres „freiwilliges" Sonnen. Männer hingegen, sind meist bei Arbeiten im Freien oder in der Freizeit der Sonne ausgesetzt. Werden bereits vorhandene Pigmentstörungen durch zu viel Sonne zusätzlich verstärkt? Ja, wenn diese weiterhin der Sonne ausgesetzt werden, können sie sich die Verfärbungen natürlich noch verstärken. Inwieweit fördert Sonne die Faltenbildung am Dekollete? Mit welchen Methoden können diese Falten übergangsweise wieder geglättet werden? Speziell am Dekollete ist die Haut extrem empfindlich und überdurchschnittlich der Sonne ausgesetzt. Hier macht sich die Faltenbildung besonders bemerkbar. Die besten Ergebnisse bei der Faltenglättung am Dekollete werden mit einem fraktionierten CÖ2 Laser wie dem Fraxel-Laser oder Hyaluronsäure-Fillern wie Restylane Vital Light erreicht. Warum sind das Dekollete und die Hände anfälliger für Sonnenstrahlen als andere Hautpartien? Hier ist die Haut jeweils besonders dünn, denn es existiert kaum Unterhautfettgewebe und schützende Hornzellen. Außerdem werden diese Partien meist deutlich weniger gepflegt und geschützt als zum Beispiel das Gesicht. Gerade die Hände und das Dekollete sind weniger durch Kleidung bedeckt und somit generell einer stärkeren Strahlenbelastung ausgeliefert. Warum ist dunkle Haut weniger sonnenempfindlich? Dunkle Haut enthält eine höhere Anzahl an schützende Pigmentzellen, welche die Sonnenstrahlen absorbieren und so eine negative Strahlenwirkung auf die Kollagenfasern vermindern. Müssen Leute mit eher dunkler Haut mit denselben Spätschäden rechnen wie Leute mit deutlich hellerer Haut? Bei helleren Hauttypen, die einer identischen Sonnenexposition ausgesetzt sind, werden deutlich mehr Sonnenschäden auftreten. Welchen Einfluss hat zu viel Sonne auf Narbengewebe? Im Narbengewebe sind häufig die schützenden Pigment- und Hornzellen vermindert vorhanden, so dass hier das Risiko für sonnenbedingten Hautkrebs erhöht ist. Die besten Tipps des Dermatologen zur Hautpflege nach dem Sonnenbad. Grundsätzlich ist eine „Erholungspause" von mindestens 24 Stunden ohne Sonne ist für die Haut mehr als empfehlenswert. Wie reagiert das Immunsystem auf Sonne? In den Sommermonaten sollte immer bedacht werden, dass die Sonne die Körperabwehr nicht verbessert, sondern das Immunsystem eher schwächt. So das zum Beispiel ein Herpes ausgelöst werden kann. Wir bedanken uns für diese ausführlichen Informationen. Falls Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, folgen Sie bitte dem weiterführenden LInk, der Sie direkt zur Homepage von AIYASHA - medical skin care & spa führt - www.aiyashaspa.de
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