| Fragen und Antworten rund um das Thema Baden |
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... im Gespräch mit Dr. Rolf D. Beutler, Balneologie-Experte Zur Person Dr. Rolf D. BeutlerEr ist langjähriger Leiter Forschung & Entwicklung der tetesept Pharma GmbH und anerkannter Balneologie-Experte. Außerdem ist er Mitglied der vom Bundes-Gesundheitsministerium beauftragten Aufbereitungskommission zur Bewertung von Wirksamkeit und Verträglichkeit von Badezusätzen entsprechend der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnislage Warum legen wir uns so gerne in die Wanne? Beim Baden im warmen Wasser lockern sich automatisch alle Muskeln. Dabei lösen sich nicht nur Verhärtungen, die durch körperliche Belastung wie stundenlangem Stehen oder Sitzen oder nach Sport entstehen, sondern auch die typischen Stressverspannungen im Nacken und Rücken. Diese Entspannung führt zu körperlichem Wohlbefinden. Gleichzeitig werden Stoffwechselprozesse und das körpereigene Regenerationsprogramm angeregt. Was macht dieses Regenerationsprogramm? Es regt die Neubildung von Körperzellen an und Stoffwechsel sowie Kreislauf werden aktiviert. Auch körpereigene Abbaustoffe können verstärkt über Haut und Atmung ausgeschieden werden. Der Wasserdruck wirkt außerdem entstauend auf das Bindegewebe. Stress wird abgebaut und man fühlt sich in der Badewanne schon nach wenigen Minuten so richtig wohl und entspannt. Kann man unbesorgt jeden Tag baden – oder schadet das der Haut? Ein tägliches Bad schadet prinzipiell nicht. Man sollte jedoch bedenken: Wir sind weder Fische mit Schuppen, noch haben wir ein mit einem Fettfilm überzogenes schützendes Haar- oder Federkleid wie Robben oder Wasservögel. Deswegen wird unsere Haut in reinem Wasser oft schnell schrumpelig. Sie trocknet aus. Das klingt unlogisch, stimmt aber. Und wie häufig dürfen Kinder baden? Auch bei Kindern spricht nichts gegen ein tägliches Bad. Es sollte jedoch ein milder und hautpflegender Badezusatz verwendet werden. Ist Duschen gesünder als Baden? Prinzipiell ist das Duschen nicht gesünder als das Baden: Das Duschen hat den Vorteil, dass es sehr schnell geht und die Haut weniger austrocknet. Heutzutage neigen wir jedoch dazu, oft zu duschen und dabei reichlich Seife oder Duschprodukte zu verwenden. Damit die Haut geschont wird, ist es wichtig, dass das verwendete Duschprodukt pH-hautneutral ist und hautpflegende Komponenten enthält. Beim Baden können wir dem Badewasser einen pflegenden Badezusatz hinzufügen. Aufgrund der längeren Verweildauer in der Badewanne kann die Haut die pflegenden Substanzen des Badezusatzes besser aufnehmen als beim Duschen. Zusätzlich können die in einem Badezusatz enthaltenen ätherischen Öle ihre positive Wirkung auf den Organismus entfalten. Heiß, warm oder kühl, wie wirkt die Temperatur des Wassers? Kaltes Wasser verengt die Hautgefäße und regt den Kreislauf an. Warmes Wasser hingegen entspannt die die Muskulatur und beruhigt. Heißes Wasser erweitert die Hautgefäße und belastet den Kreislauf. Warum wirken medizinische Badezusätze eigentlich? Die Wirkung der meisten medizinischen Badezusätze beruht auf den enthaltenen ätherischen Ölen. Ätherische Öle gelangen beim Baden auf zweifache Weise in unseren Organismus: Sie werden beim Baden eingeatmet und wirken so direkt über die Atemwege. Zum anderen werden ätherische Öle über die Haut vom Körper aufgenommen und entfalten über die Blutbahn ihre Wirkung. Warum baden die meisten Menschen am Abend? Weil die meisten Menschen am Abend Zeit haben. Zudem ist das Baden im warmen Wasser generell entspannend. Es hilft daher, vom Tag Abstand zu gewinnen, die Seele baumeln zu lassen und den Körper auf eine geruhsame Nacht einzustellen. Soll man vor oder nach dem Baden duschen? Es gibt keinen Grund vor dem Baden zu duschen. Vor allem nach dem Baden in einem pflegenden Bad sollte nicht geduscht werden. Denn beim Abduschen würden die pflegenden Substanzen des Bades abgewaschen werden. Soll jedoch der Kreislauf nach dem Baden angeregt werden, kann ein kaltes Abduschen hilfreich sein. Worauf sollte man beim Kauf eines Badezusatzes achten? Empfehlenswert sind Badezusätze mit natürlichen Wirkstoffen und hautpflegenden Substanzen – zum Beispiel tetesept Bäder. Für sie werden bewährte natürliche ätherische Öle sowie pflanzliche Extrakte verwendet. Diese sorgen dafür, dass ein Bad beispielsweise lockernd, belebend oder beruhigend wirkt. Darüber hinaus enthalten alle tetesept Bäder pflegende Substanzen, wie z.B. Bade-Liposome, Pflegeöle und Lipide pflanzlichen Ursprungs. Sie schützen und pflegen die Haut, sodass sie auch bei häufigem Baden nicht austrocknet. Farben wirken!
Lexikon der ätherischen Öle
Es gibt unzählige Badezusätze. Wie unterscheiden sie sich? • Schaum-Bäder • Schaum-Bäder • Ölbäder • Badesalze • Meeressalze • Badeperlen Gut zu wissen:
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