| Spargel neu entdeckt |
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... königliche Genüsse jenseits der altbekannten Klassiker Die Wochen bis zur von Genießern lang ersehnten Spargelernte sind so gut wie gezählt. So treiben speziell gezüchtete Spargelsorten, die unter warmen Folien gedeihen, mancherorts bereits im März aus. Und mit importierten oder konservierten Spargelstangen muss auch im restlichen Jahr nicht auf das „Königsgemüse" verzichtet werden.Wie vielseitig die edlen Stangen sind und dass es nicht immer die klassische Zubereitung sein muss, um den vollen Spargelgenuss zu erleben, zeigen die Beraterinnen vom MAGGI KOCHSTUDIO. Mit jeder Menge Wissenswertem rund um das Frühlingsgemüse und raffinierten neuen Rezeptideen stellen sie alte Spargeltraditionen gekonnt auf den Kopf. Weiß, violett oder grün - die bunte Vielfalt des Königsgemüses Der weiße, besonders mild schmeckende Spargel wird in Erdwällen oder Spargeldämmen kultiviert. Er wird gestochen, sobald sich die Erdoberfläche leicht hebt und noch bevor er mit Sonnenlicht in Berührung kommt. Daher bleiben bei ihm auch die Spargelspitzen makellos weiß. Violetter Spargel hat einen etwas kräftigeren und würzigeren Geschmack als weißer. Er wird gestochen, wenn er die Erdoberfläche schon etwas durchbrochen hat. Bei Lichteinwirkung färben sich die Spargelspitzen schnell violett. Violetter Spargel ist im Handel eher selten zu finden. Wer es gern klassisch mag, der kocht oder blanchiert die hellen Spargelstangen und serviert sie mit Kartoffeln, Schinken und zerlassener Butter oder Sauce Hollandaise. Heller Spargel eignet sich aber auch ausgezeichnet als feine Zutat in neuen, kreativen Rezeptideen. Wie wäre es zum Beispiel einmal mit karamellisiertem Spargel mit Zitronen-Hollandaise? Grüner Spargel wird ganz ohne Erdwälle (Spargeldämme) angebaut. Er wächst weitgehend über der Erde und verfärbt sich durch das Sonnenlicht auf seiner ganzen Länge grün. Die Stangen des Grünspargels sind dünner und sein Geschmack ist etwas herzhafter, kräftiger und würziger als der seiner hellen Artgenossen. Im Gegensatz zum weißen Spargel, bei dem es für optimalen Geschmack unerlässlich ist, die Schale restlos abzuschälen, muss der grüne Spargel nur am unteren Ende ein wenig geschält werden. Beim Kochen mit grünem Spargel sind, wie bei seinen hellen Verwandten auch, der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Da grüner Spargel auch roh hervorragend schmeckt, eignet er sich bestens für Salate oder zum direkten Braten im Wok. Für das asiatische Spargel-Gemüse aus dem Wok mit Putenmedaillons aus dem MAGGI KOCHSTUDIO etwa bleiben die Spargelstangen in Kombination mit Möhren, Frühlingszwiebeln und Sojabohnenkeimlingen angenehm knackig. Wer sich nicht entscheiden kann, der kann grünen und weißen Spargel auch wunderbar miteinander kombinieren. Einen Gaumenkitzel der besonderen Art verspricht die Spargel-Quiche mit Walnüssen. Überbacken mit kräftigem Greyerzer-Käse, werden die verschiedenen Spargelsorten hier zu einem herrlich deftigen Schmankerl. Spargelgenuss das ganze Jahr Frischer Spargel sollte möglichst schnell nach der Ernte zubereitet und verzehrt werden. In ein feuchtes Tuch eingewickelt hält er sich im Gemüsefach nur etwa 2-3 Tage. Zum Glück lässt sich das zarte Gemüse aber auch problemlos einfrieren. Dazu muss der Spargel lediglich gewaschen, geschält und eventuell in kurze Stücke geschnitten werden. Anschließend hält er sich in einem gefriergeeigneten Beutel für mindestens 6-8 Monate im Tiefkühlfach. Eingefrorener Spargel sollte nicht aufgetaut, sondern direkt gekocht werden. So bleibt er vitaminreich und aromatisch. Wer Spargel noch länger aufbewahren möchte, der kann auch auf die gute alte Einweck-Technik zurückgreifen. In einem sauberen, dicht verschlossenen Gefäß kann sich eingemachter Spargel sogar einige Jahre halten. Eine gute Alternative bieten Spargelabschnitte aus dem Glas, die in jedem gut sortierten Lebensmittelgeschäft das ganze Jahr über erhältlich sind. Aus ihnen lassen sich auch im Februar noch kulinarische Hochgenüsse zaubern. Wie wär’s zum Beispiel mal mit einem Kalbfleisch-Spargel-Frikassee mit Spargelabschnitten aus dem Glas, Morcheln und zartem Kalbfleisch - ein cremig-feiner Genuss, der den Speiseplan das ganze Jahr über bereichern kann. Viele weitere Rezeptideen sowie jede Menge Tipps und Tricks aus dem MAGGI KOCHSTUDIO gibt es unter www.maggi.de.
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