| Mit 7 Tricks zur Traumfigur |
|
|
|
|
... einfach aber effizient - denn vom Auf und ab auf der Waage können viele Abnehmwillige ein Lied singen
Gerade hat man sich ein paar überschüssige Kilos vom Leib gehungert, sind sie auch schon wieder da. Doch Österreicherinnen und Österreicher lassen sich nicht ermutigen. Nach einer aktuellen Umfrage von Johnson & Johnson Medical will hierzulande jeder Dritte abnehmen. Durchschnittlich 9,4 Kilogramm sollen weg – und zwar dauerhaft. MEDIZIN populär über sieben Tricks, die dabei helfen, erfolgreich und gesund Gewicht zu verlieren. 1. DIE KRAFT DER EIGENEN HORMONE NÜTZEN 1. Das Insulin erschwert das Abnehmen. Daher empfiehlt Matthai drei Mahlzeiten pro Tag und den Verzicht auf Zwischenmahlzeiten! Denn was man zwischendurch auch isst: Jeder Snack, auch ein Apfel, lässt mit dem Blutzuckerspiegel das Insulin ansteigen. „Und Insulin begünstigt die Zuckerverwertung und die Neuentstehung von Fett, indem es Zucker und Fette im Blut direkt in die Depots schleust“, er klärt Matthai. Dieser beim Abnehmen unerwünschte Effekt tritt insbesondere nach kohlenhydrathaltigen Mahlzeiten wie Brot, Nudeln, Kartoffel oder Reis auf. Wer es ohne Snack zwischendurch nicht aushält, dem empfiehlt der Experte z. B Salatgurke, Hüttenkäse oder Schinken. 2. Das Wachstumshormon hilft beim Schlankwerden: Also nach 17 Uhr kein Kohlenhydrate! „Das Wachstumshormon ist unser stärkster Verbündeter beim Abnehmen, weil es Muskulatur auf- und Fett abbaut“, erklärt Matthai. „Seine maximale Ausschüttung erfolgt in den späten Abend- und Nachstunden – allerdings nur, wenn der Blutzuckerspiegel niedrig ist. Werden nach 17 Uhr Kohlenhydrate konsumiert, steigt das Insulin an – und stört den Abnehmprozess empfindlich. “Wer nach 17 Uhr proteinreche Kost wie Gemüse, Salat, Fisch, Flesch isst, sorgt für einen niedrigen Insulinspiegel – und profitiert von der schlankmachenden Wirkungen des Wachstumshormons. 2. RICHTIG UND LEICHT GENIESSEN Eines gleich vorweg: Damit kein „Diätfrust“ aufkommt, ist auch eine „kleine Sünde zwischendurch“ im Plan. „Man sollte sich immer wieder in geringerem Maß mit Dingen belohnen, die man besonders gerne hat“, erklärt Matthai. „Wer auf Schokolade nicht verzichten will, isst besser ein Stück zu einer Mahlzeit als zwischendurch. Die Genussfreude sollte nach beim Abnehmen nicht auf der Strecke blieben“. Im Gegensatz zu anderen Experten ist Matthai deshalb auch ein Gegner von Verzicht auf das Abendessen, dem Dinner Cancelling. „Das Abendessen ist heutzutage oft das einzige Familienessen, das man gemeinsam genießen kann“, erklärt Matthai. „Abends kommen am besten magerer Fisch oder mageres Fleisch, Gemüse und – sofern man es verträgt – Salate auf den Tisch“. Den Tag startet man idealerweise mit einem leichten Frühstück. „Studien belegen, dass Menschen, die frühstücken, seltener an Übergewicht leiden“. Wie viele Kalorien man pro Tag zu sich nehmen soll bzw. darf, um Gewicht zu verlieren, muss man besten mit ärztlicher Hilfe individuelle ermitteltt werden. 3. MIT WASSER DEN HUNGER AUSTRICKSEN Das Ergebnis: Kaffee darf in Maßen ruhig genossen werden. Matthais Tipp: „Ein Cappuccino eignet sich wunderbar als Ersatz für ein Dessert und hilft zusätzlich bei der Verdauung“. Auf Alkohol sollte hingegen verzichtet werden. „Alkohol ist eine natürlicher Enzymstimulator, das heißt, er stimuliert das Enzyme Aromatase, welches männliche Hormone in weibliche Hormone wie das Östrogen umwandelt. Und Östrogene wiederum fördern den Anbau von Fette“. Ganz absehen davon liefert das Glas Bier oder Wein eine Extraportion Kalorien – und das kann man beim Abnehmen nicht gebrauchen. 4. FETT VERBRENNEN DURCH RICHTIGES TRAINING Das beste Speck-weg-Training ist laut Moosburger eine Kombination aus einem Ausdauertraining wie Laufen oder Radfahren (dreimal pro Woche) und einem intensiven Ganzkörpertraining (zweimal pro Woche) und dauert pro Einheit eine Stunde. Und der Preis kommt –entgegen der in der Fitnessszene oft propagierten Meinung – nicht ohne Schweiß. Moosburger: „Am effizienten ist es, sich sowohl beim Ausdauer- als auch beim Krafttraining etwas anzustrengen, also die Belastungsintensitäten nicht zu gering anzusetzen“. Wie sehr man sich belasten kann, sei aber individuell unterschiedlich, sagt Moosburger. „Das hängt von der persönlichen Fitness ab, man sollte die Trainingsintensität daher sicherheitshalber mit einem Sportmediziner absprechen“. Warum bei mehr Anstrengung, aber gleich langer Trainingszeit die Kilos schneller purzeln? Moosburger: „Zum einen, weil natürlich schon während des belastungsintensiveren Trainings mehr Energie verbraucht wird. Zum anderen, weil nach einem intensiveren Training der so genannte Nachbrenneffekte größer ist. Das heißt, nach der Belastung besteht noch für mehrere Stunden eine erhöhte muskuläre Stoffwechselaktivität, und damit holt sich die ruhende Muskulatur nachhaltig mehr Energie aus dem Fettgewebe“. Im Klartext bedeutet das, dass die Fettpölster schwinden, man nimmt ab. Wer auch nach der erzielten Gewichts- bzw. Körperfettreduktion bei seinem Sportprogramm bleibt, wird übrigens erleben, dass der Körper sich umstellt und dauerhaft mehr Fett verbrennt, der Grundumsatz wird höher. „Das bedeutet, dass man mehr essen kann, ohne seinen Körperfettanteil zu erhöhen“, sagt Moosburger. 5. BEIM AUSRUHEN GEWICHT VERLIEREN Erholt schlank werden – das gilt nicht nur für die Zeit nach dem Sport. Denn Stress schlägt nicht nur aufs Gemüt, sondern hinterlässt auch seine Spuren auf Hüften und Rippen. Er fördert die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, das in hohen Dosen den Anbau von Fettdepots fördert. Der sichtbare Beweis: Ein lästiger Bauchansatz zeigt sich oft bei an sich schlanken, aber stark gestressten Manager. „Mit Entspannungmethoden wie Yoga kann man verhindern, dass der Stress dick macht“, empfiehlt Matthai. 6. MIT „BIOBURNERN“ DEN FETTABBAU UNTERSTÜTZEN Zu diesen natürlichen Hoffnungsträgern zählen: Grüner Tee, Chili, Zitronengras, Koriander, Ingwer, Grapefruits. Auch das L-Arginin, eine Aminosäure, die im Fleisch und in mageren Fischen vorkommt, beeinflusst den Fettstoffwechsel positiv“, ergänzt Matthai. Wer allerdings glaubt, mit Bioburnern eine ungesunde Kost ausgleichen zu können, irrt. Der Einsatz der Bioburner ersetzt nämlich nicht eine generell vernünftige Ernährungsweise. „Man kann diese Lebensmittel unterstützend einsetzen“, betont Matthai. „Problematisch wird es, wenn es, wenn jemand zu seinem Schweinsbraten grünen Tee trinkt und glaubt, dass damit der Fettanbau aufgehoben wird“. Neben den Bioburnern gibt es außerdem einige Lebensmittel, die regulierend auf den Östrogenhaushalt wirken, der ebenfalls beim Abnehmen eine Rolle spielt. Zu diesen „Östrogenregeln“ zählen alle Kohlgemüsesorten wie Brokkoli, Karfiol, Kohlsprossen, Kohlrabi, Weiß- und Blaukraut. „Beim Dünsten der Gemüsesorten werden Östrogenhemmer frei, die dem Fettanbau entgegenwirken“, erklärt Matthai. Auch die Omega-3-Fettsäuren (z.B. in Leinsamen, Sojaöl) zählen zur Gruppe der natürlichen Östrogenhemmer. 7. EIN BEWEGTES LEBEN FÜHREN Wie viele Kalorien brauche ich? Der Grundumsatz errechnet sich Eine Frau, die 60 Kilogramm wiegt, hat demnach einen Grundumsatz von 1100 Kilokalorien pro Tag, ein 80 Kilo schwerer Mann von 1700 Kilokalorien. Mit zunehmendem Alter nimmt der Energiebedarf ab, Bewegung erhöht den Energiebedarf. So braucht man für eine Stunde Laufen in mittlerem Tempo beispielweise 700 kcal, für eine Stunde schnelles Gehen 200 bis 300 kcal. Warum machen Hungerkuren dick? (VON MAG. ALEXANDRA WIMMER & MAG. SABINE STEHRER)
|




