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Von Anis bis Zimt –Würze macht das Leben geschmackvoll!
Kräuter, Blüten, Früchte und Salze – richtig eingesetzt machen Gewürze aus jedem Essen ein kulinarisches Highlight. Doch was nehme ich wofür und vor allem, wie schmecken die Gewürze?
SONNENTOR, der österreichische Bioanbieter aus dem Waldviertel ist hier Spezialist, werden doch über 100 Gewürze und Gewürzmischungen unter dem Logo der lachenden Sonne angeboten und stetig werden es mehr. Ab sofort erweitern zwei weitere exotische Gewürze das umfangreiche Sortiment: Senfkörner schwarz und Curryblätter.
A – wie Anis
Der intensive, lakritzenartige und süße Geschmack von Anis ist einzigartig. In der Küche wird Anis zum Verfeinern von Brot, Gebäck und Kuchen verwendet. Kurz in heißem Öl geröstet, gibt Anis indischem Dal (Linsengericht), einem Fisch- oder Gemüsecurry eine ganz besondere Note. Am besten entfaltet er seinen Geschmack, wenn er kurz vor der Verwendung im Mörser zerstoßen wird.
B – wie Bohnenkraut
Ein deftiger Eintopf ohne Bohnenkraut – undenkbar. Aber nicht nur zu allen Hülsenfrüchten passt das Kraut, das ein wenig an Thymian, Minze und Majoran erinnert. Geschmacklich macht es sich auch hervorragend zu Kartoffeln, Kohl und Wurzelgemüse. Bohnenkraut wird idealerweise erst am Ende der Garzeit beifügt.
C – wie Curryblätter
Der Currybaum liefert diese zarten, wohlschmeckenden Blätter. Das Aroma ist frisch, leicht fruchtig bis rauchig und so sind sie aus der indischen Küche nicht wegzudenken. Aufgrund ihres sehr vollen, runden und gleichzeitig dominanten Aromas werden sie in vielen Speisen als einziges Gewürz verwendet. Da die Blätter so zart sind, können sie als Ganzes verwendet und mitgegessen werden.
D – wie Dill
Wer an Dill denkt, der denkt an sommerliche Küche mit Gurke und Fisch. Aber Dill ist mehr als ein leckeres Sommergewürz. Das duftende, zitronige Aroma von Dill passt gut zu Wurzelgemüse, Buschbohnen, Kartoffeln und Roten Rüben. Aufgrund seines empfindlichen Aromas empfiehlt es sich, das Kraut erst kurz vor Ende des Kochvorgangs zuzugeben.
E – wie Estragon
Estragon verströmt einen mild würzigen, leicht blumigen Duft, der an Anis und Fenchel erinnert. Das sogenannte Drachenkraut passt wunderbar zu den verschiedensten Fischgerichten und eingelegtem Gemüse. Es gibt Saucen, Salaten, Geflügel und Ei eine aromatische Note. Da Aroma und Schärfe sich langsam entwickeln, sollte Estragon vorsichtig dosiert werden.
F – wie Fenchel
Vor der Verwendung sollten die Samen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett geröstet werden, um sie danach im Mörser zu zerstoßen. So kommt das süßlich-milde Aroma am besten zur Geltung und gibt dunklem Brot und Gebäck seinen unverwechselbaren Geschmack. Aber auch leckere Salatdressings oder Lammfleischgerichte lassen sich mit Fenchel kreieren.
G – wie Garam Masala
Die indische Gewürzmischung ist etwas für Kreuzkümmel-Liebhaber, denn sie enthält reichlich davon. Nicht zuletzt deshalb passt sie auch sehr gut in alle indischen Gerichte. Linsen, Kichererbsen, Gemüse- und Reisgerichte schmecken köstlich würzig mit Garam Masala. Die Gewürzmischung sollte nicht zu lange mitgekocht werden.
H – wie Heidelbeere
Die getrockneten Heidelbeeren von SONNENTOR sind keine Kulturheidelbeeren, sondern wildwachsend. Das erkennt man an ihrem durch und durch dunkelblauem Fruchtfleisch. Getrocknete wilde Heidelbeeren werden selten angeboten. Nicht nur zu einem Rinderbraten sind sie einfach eine echte kulinarische Offenbarung.
I – wie Ingwer
Ingwer ist das Gewürz für Asienfans und Kaltfüßler. Sein wärmendes Aroma mit erfrischenden, holzigen Noten und zitronigen Anklängen gehört in unzählige Gerichte der Küchen Asiens, Lateinamerikas, der Karibik und Afrikas. Ingwer wird gegen Ende der Garzeit hinzugefügt, da er sonst an Aroma verliert.
K – wie Kümmel
Kümmel ist das Gewürz des deutschsprachigen Raums. Am bekanntesten ist Kümmel als Brotgewürz. Aber auch Schweinebraten, Kohl und Sauerkraut leben von seinem scharfen, bittersüßen Aroma. Eine Prise Kümmel im Salat schmeckt winterlich gut. Kartoffelsuppe und Quark erlangen durch Kümmel einen markanten Geschmack.
L – wie Lorbeerblätter
Das süße, muskatartige Balsamaroma der Blätter macht sich sehr gut auf Lamm-, Rind-, und Wildbraten und in marokkanischen Tajines. Wer Fisch zubereitet, füllt dessen Bauch am besten mit Zitrone, Fenchel und Lorbeer. Die Blätter können gehackt oder im Ganzen lange mit den Speisen mitgekocht werden. Ganze Lorbeerblätter werden am besten vor dem Servieren entfernt.
M – wie Muskatnüsse
Muskat hat einen aromatisch-feinen Geruch und einen etwas brennenden, kräftig-würzigen, warmen Geschmack. Kartoffelgerichte ohne Muskat sind undenkbar, aber das kraftvolle Gewürz ist auch ideal für Suppen, Saucen, Gemüse und Käsefondue. Bereits kleine Mengen sind zum Würzen und Verfeinern ausreichend.
N – wie Nelke
Nelken sind sehr aromatisch und besitzen einen intensiv-würzigen Duft. Der Geschmack ist fruchtig-scharf mit einer Pfeffernote sowie einem harzig-frischen Abgang. Unverzichtbar sind die kleinen Blütenknospen für viele weihnachtliche Gerichte und Getränke wie Punsch oder Lebkuchen. In Zwiebel gesteckte Nelken werden oft in Eintöpfen oder Reis mitgekocht und geben den Gerichten eine orientalische Note.
O – wie Orangenschalen
Getrocknete Orangenschalen verleihen Speisen eine verführerische Frucht. Sie werden in der Szechuan- und Hunan-Küche verwendet. Wer die Orangenschalen zu gebratenem Schweineund Entenfleisch dazugibt, erlebt einen Hauch von Asien in der Küche. Auch Kuchen und Kekse profitieren von der fruchtigen Note.
P – wie Pfeffer, bunt
Da gut aussehen alleine zu wenig ist für ein Gewürz, wurden die Aroma-Nuancen in dieser Pfeffermischung, bestehend aus schwarzen, weißen, roten und grünen Pfefferkörnern, besonders fein abgestimmt. Der frisch gemahlene Pfeffer schmeckt zu fast allem lecker, ist aber ein Muss auf frischer Pasta und passt gut zu Fisch, Fleisch, Reisgerichten und Gemüse. Pfeffer am besten frisch gemahlen oder zerstoßen verwenden und eher gegen Ende der Kochzeit hinzufügen, da sein Aroma flüchtig ist.
Q – wie Quendel
Der Geschmack des Quendels erinnert an seinen Verwandten – den Thymian. Er ist nur etwas mild-süßlicher, besticht aber durch einen würzig-ätherischen Duft mit einem Hauch von Kiefernadeln. Eine Minznote rundet den frisch-harzigen Geschmack ab. Um diesen vollkommen zu entfalten, wird das Gewürz am besten von Anfang an mitgekocht.
R – wie Rosmarin
Die grünen, nadelartigen Blätter verströmen einen stark aromatisch-harzigen Duft mit Noten von Kiefernadeln und Kampfer. Geschmacklich findet man die Anklänge des Duftes wieder, welcher durch eine frisch-würzige Note unterstrichen wird. Rosmarin sollte vor Verwendung im Mörser etwas zerstoßen und mitgekocht werden, damit sich sein volles Aroma entfalten kann. Wer nicht auf die oft zähen Blätter beißen möchte, kocht einfach den ganzen Zweig mit und entfernt ihn vor dem Servieren.
S – schwarze Senfkörner
Ganze Samen des schwarzen Senfs werden zum Kochen, Braten und Marinieren verwendet. Besonders beliebt ist der mild-nussig schmeckende Samen in der indischen Küche. Da die Körner erst während des Garens nach und nach ihr volles Aroma entfalten, empfiehlt es sich, die Senfkörner kurz anzurösten.
T – wie Thymian
Thymian gehört zu den universalen, würzigen Küchenkräutern und besitzt einen feinen, zartbitteren Geschmack. Das Küchenkraut harmoniert sehr gut mit Zwiebeln, Tomaten, Lamm, Waldpilzen und Kartoffeln. Besonders bei Eintöpfen und Braten ist es gut, das Gewürz schon zu Beginn hinzuzufügen und lange mitgaren zu lassen.
V – wie Vanilleschoten
Die glänzend schwarze Schote duftet herrlich nach Vanille mit einer milden Rauchnote. Im Geschmack ist sie süßlich-sahnig und erinnert leicht an Honig. Unverwechselbar ist die wundervolle blumige Vanillenote. Das sahnig-süße Aroma wird in westlichen Ländern fast ausschließlich für süße Speisen auf Milchbasis verwendet. In anderen Ländern wird Vanille auch für salzige oder scharfe Gerichte benutzt.
W – wie Wachholderbeeren
Wacholder ist mehr als ein typischer Heidebaum. Die dunkelvioletten Beeren des weiblichen Baumes erkennt man an ihrem einzigartigen süß-holzigen Geschmack mit einem Hauch von Fichtennadeln. Wacholder ist ein guter Kontrast in üppigen Fleisch-, vor allem Wildgerichten. In Deutschland, Österreich und Frankreich wird Sauerkraut mit Wacholder verfeinert. Für ein intensives Aroma werden die Beeren vor Gebrauch zerdrückt.
Y – wie Ysop
Der leicht bittere Geschmack von Ysop lässt einen Hauch von kühler Minze erkennen und passt gut in Suppen und Salatdressings. Auch in Gemüseeintöpfen, frischen Topfenaufstrichen und zu Huhn schmeckt das aromatische Gewürz. Naschkatzen können ein wenig Ysop in ihren nächsten sommerlichen Aprikosen-Kuchen geben und werden von deren Harmonie überrascht sein. Ysop sollte immer von Anfang an mitgekocht werden.
Z – Zimt
Zimt ist die getrocknete innere Rinde des Zimtbaumes und ein wunderbares Gewürz, welches Kekse, Gewürzkuchen und Stollen besonders verfeinert und die Freude auf Weihnachten noch größer werden lässt. In der orientalischen, afrikanischen und indischen Küche würzt er Fleisch und Fisch, wobei auf eine sparsame Dosierung geachtet werden sollte.
Wichtig für alle, die bewusst einkaufen:
Wie alle SONNENTOR Produkte unterliegen auch die Gewürze strengen Qualitätsanforderungen. Neben der ausgezeichneten Produktqualität achtet SONNENTOR besonders auf eine nachhaltige ökologische, ökonomische und soziale Erzeugung. So stammen die diversen Ingredienzen der Gewürze aus fairem Handel und kontrolliert biologischem Anbau. Ob heimische Zutaten oder Spezialitäten aus Übersee, der Bio-Spezialist legt großen Wert auf einen fairen Umgang mit Erzeugern und Partnern.
Und getreu dem SONNENTOR Motto – Da wächst die Freude – finden sich all diese Grundwerte in jedem SONNENTOR Produkt wieder.
Weitere Informationen und Rezeptideen finden Sie unter www.sonnentor.com
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