Frühjahrsmüdigkeit? PDF Drucken E-Mail

... oder bin ich noch im Winterschlaf

Der Frühling schreit zwar noch nicht so laut: Ich bin da! - Aber leise hören kann man ihn bereits ...

Und Sie? Sind Sie auch schon in Frühlingslaune?

Nein? Sie wollen eigentlich nur eins, nämlich schlafen?
Dann leiden Sie wie mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung an Frühjahrsmüdigkeit.

Da hilft meist auch die Steigerung der täglichen Kaffeeration nicht.
Der Organismus ist mit der Umstellung auf die neue Jahreszeit einfach überfordert. Während die Natur im Schnellzugtempo erwacht, ist der menschliche Körper noch auf Winterzeit eingestellt. Häufig führen gleich mehrere Faktoren zu dem Phänomen Frühjahrsmüdigkeit.

• Hormon-Durcheinander
Im Körper ist noch viel von dem müde machenden Hormon Melatonin vorhanden. Es wird primär bei Dunkelheit gebildet. Das Hormon Serotonin hingegen wird unter Lichteinfluss produziert. Es ist für die Aktivierung des Körpers sowie für gute Stimmung zuständig und weckt sozusagen den eigentlich noch wintermüden Organismus.

• Zu wenig Bewegung
Im Winter macht man es sich öfters zu Hause gemütlich, anstatt sich in die Kälte zu wagen. Dafür bekommt man dann im Frühling die Quittung. Wenig Bewegung an der frischen Luft führt zu einem Mangel an Sauerstoff und einer Verlangsamung des Stoff-wechsels: Man ist leicht träge und wird schnell müde.

• Vitamine vernachlässigt
In der Winterzeit kommen meist wichtige Vitamine bei der Ernährung zu kurz, die für die nötige Frühjahrs-Power sorgen. Dem Körper fehlen die wichtigen Vitalstoffe, um in die Gänge zu kommen.

Um den Frühling frisch statt matt genießen zu können, kann daher Vitamin B12 helfen. In Kombination mit Glutamin und Phosphonoserin (zum Beispiel vitasprint, Apotheke) werden die leeren Akkus wieder aufgeladen. Konzentrationsfähigkeit, Nervenstärke und allgemeine Fitness werden gestärkt.

Immer noch müde? Eisenmangel?
Hinter einer ständigen Müdigkeit kann aber auch etwas anderes stecken: Häufig ist dies ein Eisenmangel. Eisen ist unverzichtbar für die Bildung des lebenswichtigen Hämoglobins.

Ist zu wenig Eisen im Blut, kann nicht genügend Hämoglobin gebildet werden, um die Körperzellen ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Dann treten die für den Eisenmangel typischen Symptome wie Abgeschlagenheit und ständige Müdigkeit auf.

Außerdem kann die Abwehr geschwächt und die Infekt-Anfälligkeit erhöht sein.

Wichtig ist es deshalb besonders im Frühjahr, seinen Eisenstatus beim Arzt überprüfen zu lassen. Bei einem nachgewiesenen Eisenmangel kann dieser ein geeignetes Eisenpräparat mit guter Verfügbarkeit empfehlen oder auch verordnen.

Weitere Informationen rund um das Thema Eisenmangel gibt es unter: www.eisenmangel.de