| Verschiedene Formen des Hautkrebs auf dem Vormarsch |
|
|
|
|
... mehr als 100.000 neue Fälle jährlich
Derzeit erkranken in Deutschland jedes Jahr mehr als 100.000 Menschen an den verschiedenen Formen des Hautkrebses. Experten auf der 8. Jahrestagung der GD Gesellschaft für Dermopharmazie in Halle rechneten mit einer jährlichen Zuwachsrate von drei bis acht Prozent. Damit werde Hautkrebs zu einer zunehmenden Belastung für das Gesundheitssystem, hieß es. Hautkrebs - eine Krankheit mit Geschichte Im Wesentlichen werden drei verschiedene Hautkrebsarten unterschieden: der Basalzellkrebs (Basaliom), der Stachelzellkrebs (Spinaliom) und der bösartige schwarze Hautkrebs (malignes Melanom). Basaliom und Spinaliom, die auch "heller Hautkrebs" genannt werden, sind weltweit am weitesten verbreiteten. Sie treten vor allem an Körperstellen auf, die der Sonne stark ausgesetzt sind. Dazu gehören Nase, Ohren, Glatze, Lippen oder die Augenregion und darüber hinaus Hände und Unterarme. Betroffen sind besonders Menschen, die im Freien arbeiten wie Straßenarbeiter, Bauern, Seeleute oder Bergführer, die oftmals über Jahre oder Jahrzehnte nicht oder nicht ausreichend geschützt der Sonne ausgesetzt sind. Basaliom und Spinaliom Melanom Hauptursache für die deutliche Zunahme aller Hautkrebsarten ist nach Meinung der Experten der intensive Kontakt der Haut mit Sonnenlicht. "Das Freizeitverhalten und die Kleidungsgewohnheiten haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert", so Diepgen. Zwar mache der zeitliche Anteil des Urlaubs weniger als zehn Prozent aus, doch liege die UV-Belastung durch Sonnenlicht währenddessen oft um ein Vielfaches höher als im Alltagsleben. "Vor allem die Strahlenbelastung im Kindesalter sowie die intensive, zu Sonnenbränden führende Einstrahlung während des Urlaubs haben sich als besonders risikoreich erwiesen", sagte Diepgen. Weitere wichtige Gründe für das vermehrte Auftreten von Hautkrebs sind die erhöhte Lebenserwartung der Bevölkerung sowie die stetige Abnahme der Ozonschicht und die damit einhergehende erhöhte UV-Belastung der Haut. Vorbeugen durch Sonnenschutz Quelle: Gesellschaft für Dermopharmazie
|




