| Stefan Eckert - Couture in Hamburg |
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... ein Nonkonformist als Faltenvirtuose Stefan Eckert gilt als handwerkliches Ausnahmetalent unter den deutschen Modedesignern. Der gebürtige Nürnberger verschrieb sich die ersten Jahre seiner Modekarriere dem Erlernen der hohen Schneiderkunst bevor er am Central Saint Martins College in London studierte und im Studio von Alexander McQueen arbeitete, wo er seine Schnittkunst weiter perfektionierte. Seine Wurzeln liegen in der Musik und prägten früh sein Verständnis, Mode als Teil der Popkultur zu verstehen.Tatsächlich ginge der Schüler von Alexander McQueen, der durch Dreadlocks, Tatoos und Ohrringe auffällt, ohne weiteres als Gitarrist einer Metal-Band oder surfender Aussteiger an einem Strand in Goa durch. Zutreffend an diesem Eindruck ist allerdings nur Eines: Der 33-jährige Couturier, der sich in Formfindung und Ausführung kühlem Modernismus verschrieben hat, ist von Natur aus ein Nonkonformist seiner Branche.
„Die scheinbare Sicherheit des Dazugehörenwollens ist eine Sackgasse, die weder Stil, noch Charakter hervorbringt – und schon gar nicht Individualität.“ Mode soll, so Eckert, ein Statement sein: „Mode war für mich immer der große Kommunikator und hat mir zum Ausdruck eines gewissen Lebensgefühls, einer Stimmung oder meiner persönlichen Einstellung gedient.“ „Jedes Kleid ist ein Objekt, das zu einer Frau gehört.“ Mit seinem innovativen Unikatsprinzip ökonomisierte Stefan Eckert seine couturige Arbeitsweise. Denn neben dem Designen ist Stefan Eckert passionierter Unternehmer und entwarf mit seinem Couture Prinzip eine ebenfalls individuelle wie ökonomische Unternehmensform. Durch den Aufbau eines flexiblen Lieferantennetzwerkes, zu dem viele der exklusivsten Stoffproduzenten der Welt zählen, und die Produktion im hauseigenen Atelier, können alle Modelle seiner Kollektion als Unikat produziert werden. Der Zuschnitt basiert dabei auf industrieller Fertigungsweise. Die einzelnen Schnittlagen bestehen aus unterschiedlichen Farben, Mustern und Materialien und werden in einem Arbeitsschritt für die Anfertigung vorbereitet. Der Vertrieb über den eigenen Store ermöglicht Stefan Eckert zudem den Bespoke Tailoring Service, da sich seine Vorstellung einer modernen Frau nicht über die Kleidergröße sondern über eine gewisse Haltung definiert. Ab Herbst 2011 werden seine Produkte neben dem Store im Hamburger Mittelweg zudem im neuen Online Shop erhältlich sein. Eckert, der sich ungern in ausgetretenen Pfaden bewegt, entschied vor rund einem Jahr, dass er sich nicht mehr innerhalb des gängigen Konzepts Modenschau bewegen möchte. „Es gehen so viele Inhalte, Inspirationen und Referenzen des Designprozesses verloren, weil auf dem Laufsteg nur das Mädchen und ihre Accessoires als Projektionsfläche verbleiben“, so Eckert, der sich nach seinem Fashion-Week-Debüt 2010 deshalb entschied, neue Wege zu gehen. Er suchte auf der ganzen Welt nach innovativen Techniken der Präsentation und wurde in London fündig. Er stieß auf eine Hologrammtechnik, bei der die Wiedergabe eines Filmes als Projektion im Raum möglich wird, und die dem Couturier somit unbegrenzte Möglichkeiten offenbarte. Hierbei nimmt das Publikum die Inhalte dreidimensional als reale Performance wahr. „Erst mit Einsetzen der Special Effects entfaltet sich der Zauber dieser Technik für die Zuschauer", erklärt Eckert, der sein Publikum im April 2011 mit einem 20-minütigen und bis dato weltgrößten Hologramm-Spektakel auf Kampnagel begeisterte, das den Rahmen gewöhnlicher Modenschauen bei weitem sprengte. Eckert gab seinen Gästen einen Einblick in seinen künstlerischen Kosmos und inszenierte die Kollektion mit dem Titel "Space Blues Symphony" an Tänzerinnen, die mal in Zeitlupe, mal im Rhythmus von House-Klängen schwebten, flackerten, marschierten oder verdampften. Die Produktion wurde von Porsche und Bulgari supported Sie möchten gern mehr erfahren? Dann schauen Sie einfach mal rein unter www.stefaneckertdesign.com
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