| Omas Hausmittel unter der Lupe |
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... Schneckenschleim und Eigenurin: Welche sind nützlich, wo lauern Gefahren? Salzwasser gegen Halsschmerzen, Zitronensaft gegen Sonnenbrand oder Cola gegen Durchfall - so abstrus die Anwendungsmöglichkeiten für einige Hausmittel auch klingen, finden sie in Deutschland doch vielfache Anwendung.Aber taugen Omas Hausmittel wirklich etwas? Dazu hat das Forschungszentrum für Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (FZG) unter der Leitung von Professor Bernd Raffelhüschen 281 Apotheker der Apotheken-Kooperation vivesco in ganz Deutschland befragt. Die Studie wurde im Rahmen des vivesco Gesundheitsbarometers durchgeführt, das auf Basis des Apothekerwissens aktuelle Erkenntnisse zum Gesundheitszustand der Deutschen ermittelt. Das erstaunliche Ergebnis der Apothekerbefragung: So wird Ersteres zur Entgiftung und gegen Kopfläuse angewandt; mit Eigenurin wird bei Halsschmerzen gegurgelt, zur Stärkung der Abwehrkräfte wird er sogar getrunken. vivesco Apotheker Stefan Zürn aus Zimmern stellt klar: "Weder Terpentinöl noch Eigenurin haben eine heilende Wirkung." Skurril und gefährlich Richtig gefährlich wird es bei der falschen Behandlung von Augenleiden oder Brandwunden. Hier legen viele Deutsche Kamillenteespülungen auf die Augen oder behandeln ihre Verbrennungen mit Mehl, Zucker, Öl oder Butter. Zürn: "Diese alten Hausmittel verschlimmern die Symptome. In den genannten Fällen sollte man unbedingt auf ihre Anwendung verzichten und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen." Drei Hausmittel, die helfen können Zürn: "Bei Ohrenschmerzen helfen die berühmten Zwiebelsäckchen, die man auf die betroffenen Stellen auflegt. Denn die Dämpfe sind bakterizid und können die ersten Schmerzen lindern. Bei Halsentzündungen hat sich der Quarkwickel bewährt. Quark wirkt abschwellend, entzündungshemmend, schmerzlindernd und angenehm kühlend." Und bei Durchfall empfiehlt der Apotheker ungesüßten Schwarztee mit ein wenig Speisesalz. So kann der Verlust von Flüssigkeit und Mineralien wieder ausgeglichen werden. Quelle:
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