Basisches Heilwasser kann vor Herzinfarkt schützen PDF Drucken E-Mail

... neue Studie zeigt: Hydrogencarbonat senkt Cholesterinspiegel und Blutdruck

Herzinfarkt, Schlaganfall und Co. sind heute Todesursache Nummer eins. Doch eine aktuelle wissenschaftliche Studie zeigt, dass basische Heilwässer das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich minimieren können. Basische Wässer zeichnen sich durch einen hohen Anteil an Hydrogencarbonat aus. Schon ein Liter hydrogencarbonatreiches Wasser täglich verbesserte in dieser Studie die Cholesterinwerte und senkte zugleich den Blutdruck. Das „schlechte“ Cholesterin wurde um 10 Prozent reduziert. Forscher gehen davon aus, dass dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um ein Viertel niedriger ausfällt.

Hydrogencarbonat wirkt basisch, denn es puffert Säuren im Körper ab. Die Wissenschaftler vermuten, dass der daraus resultierende höhere pH-Wert sowie Einflüsse auf die Aufnahme von Fett und Cholesterin für den positiven Effekt des basischen Wassers verantwortlich sind.

Das schützt vor Herzinfarkt, Schlaganfall & Co.

  • Auf ausgewogene Ernährung mit moderatem Fettanteil achten. Die Fette sollten überwiegend aus pflanzlichen Ölen und fettreichem Fisch stammen. Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen und fettreichem Fisch wie Lachs oder Makrele verbessern die Blutfettwerte, schützen Herz und Gefäße und sollen sogar Herzrhythmusstörungen vorbeugen.
     
  • Täglich einen Liter Heilwasser mit mindestens 1.300 mg Hydrogencarbonat trinken. Das hilft, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck zu senken.
     
  • Reichlich Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse essen. Diese ballaststoffreichen Lebensmittel senken den Cholesterinspiegel.
     
  • Ist der Cholesterinspiegel bereits erhöht, können mit Pflanzensterinen (Phytosterol) angereicherte Lebensmittel die Cholesterinwerte senken. Dies sollte in Absprache mit Arzt oder Ernährungsberatung erfolgen.
     
  • Übergewicht reduzieren und ausreichend bewegen: Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde aktiv sein, stärkt das Herz und hilft, das Gewicht im Zaum zu halten.
     
  • Für mehr Entspannung sorgen, denn Stresshormone belasten Herz und Gefäße.
     
  • Das Rauchen aufgeben und möglichst wenig Alkohol trinken.

Fehlernährung und Bewegungsmangel belasten das Herz
Fast jeder zweite Todesfall in Deutschland ist auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückzuführen.(  43 % aller Todesfälle lt. Daten des Statistischen Bundesamtes)

Ursache für das gehäufte Auftreten von Herzinfarkten und Schlaganfällen sind vor allem falsche Ernährung und zu wenig Bewegung. Auch Rauchen, Übergewicht und Stress tragen ihren Teil dazu bei. Kommt eine entsprechende erbliche Veranlagung hinzu, geraten die Fett- und Cholesterinwerte aus dem Ruder, der Blutdruck ist erhöht oder Diabetes entwickelt sich.

Diese Stoffwechselstörungen belasten Herz und Gefäße. Treten Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Diabetes gemeinsam auf, werden sie als Metabolisches Syndrom oder gar  als tödliches Quartett bezeichnet.

Schutz-Trio: gesunde Ernährung, Bewegung und basisches Heilwasser
Der beste Schutz für Herz und Gefäße ist eine ausgewogene Ernährung mit überwiegend pflanzlichen Fetten und vielen Ballaststoffen (siehe Kasten). Ebenso wichtig sind viel Bewegung und die Vermeidung von starkem Übergewicht.

Studien haben nun gezeigt, dass die Vorbeugung durch eine einfache Maßnahme ergänzt werden kann. Danach verbesserte täglich ein Liter Heilwasser mit viel Hydrogencarbonat die Blutfettwerte und senkte zugleich den Blutdruck.

Wirksame Vorbeugung schon in jungen Jahren
Ein spanisches Forscherteam untersuchte 18 junge Erwachsene mit leicht erhöhtem Cholesterinspiegel. (Perez-Granados, A.M. et al.: Reduction in cardiovascular risk by sodium-bicarbonated mineral water in moderately hypercholesterolemic young adults. Journal of Nutritional Biochemistry, 2009 Nov 30 )

Nachdem sie acht Wochen täglich einen Liter Wasser mit über 2.000 mg Hydrogencarbonat getrunken hatten, verringerte sich das LDL-Cholesterin im Schnitt um 10 Prozent. LDL-Cholesterin wird auch als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet, da es Entzündungen in den Gefäßen begünstigt. „Gutes“ HDL-Cholesterin zieht dagegen überschüssiges Cholesterin aus dem Verkehr. Wie hoch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist, ergibt sich vor allem aus dem Verhältnis von schlechtem LDL-Cholesterin zu gutem HDL-Cholesterin. Auch dieser Faktor war deutlich gesunken.

Herzrisiko um ein Viertel gesenkt
Ähnlich positive Auswirkungen auf den Fettstoffwechsel hatte die Forschergruppe bereits einige Jahre zuvor bei Frauen nach der Menopause festgestellt (Schoppen, S. et al.: A sodium-rich carbonated mineral water reduces cardiovascular risk in postmenopausal women. Journal of Nutrition, 2004 May; 134(5): 1058-63).

Diese hatten zwei Monate lang täglich einen Liter Wasser mit viel Natrium-Hydrogencarbonat getrunken. Daraufhin reduzierte sich das schlechte Cholesterin im Mittel um bis zu 15 Prozent.

Forscher gehen davon aus, dass allein dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um ein Viertel sinkt. Gleichzeitig nahm bei den Frauen das gute Cholesterin zu. Entsprechend verbesserte sich das Verhältnis von schlechtem zu gutem Cholesterin erheblich und ergab somit ein deutlich geringeres Herzrisiko.

Fazit der Forscher:
Wässer mit viel Natrium-Hydrogencarbonat verbessern die Blutfettwerte und helfen so, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Basische Heilwässer sind vielseitig wirksam
Basische, also hydrogencarbonathaltige Heilwässer bieten neben ihrer schützenden Wirkung auf Herz und Gefäße noch weitere Vorteile. Sie tragen dazu bei, den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken und können  Übersäuerung und Sodbrennen lindern. Da sie zudem positiv auf den Blutzuckerspiegel wirken, sind sie als Getränke für Diabetiker sehr gut geeignet. Ideal ist täglich ein Liter Heilwasser mit mindestens 1.300 mg Hydrogencarbonat.

Welche Wässer besonders reich an Hydrogencarbonat sind, zeigt das Heilwasser-Verzeichnis unter www.heilwasser.com